News Remote-Produktion mit KI: Neues Video zeigt Anwendungspotenziale im Fussball
Im neuen Video aus dem Innovationsprojekt „Remote-Produktion mit KI“ gewährt Isabelle Benoit, Produktionsleiterin bei SRF Sport, Einblicke in den Produktionsalltag eines Champions-League-Spiels. Dabei spricht sie über die Herausforderungen beim internationalen Broadcasting – und über die konkreten Chancen, die die Künstliche Intelligenz für die Sportberichterstattung bietet. Das Video zeigt auf, wo technologische Innovation ansetzt und welche Möglichkeiten sich für den Spitzen- wie auch den Breitensport eröffnen.
Im Rahmen des Innovationsprojekts „Remote-Produktion mit KI“ hat SWISS TXT ein neues Video veröffentlicht, das reale Produktionsbedingungen mit der Vision einer KI-gestützten Zukunft verbindet. Zu sehen ist Isabelle Benoit, Produktionsleiterin bei SRF Sport, bei der Produktion eines UEFA-Champions-League-Spiels im Berner Wankdorf-Stadion. Sie schildert, welchen technischen und organisatorischen Aufwand eine solche internationale Live-Produktion erfordert – etwa mit über 15 Kameras in SDR und HDR, hohem Qualitätsdruck und komplexer Signalabgabe.
Dabei wird klar: Künstliche Intelligenz könnte viele dieser Prozesse künftig vereinfachen – zum Beispiel durch automatisierte Tests oder optimierte Signalausgabe. Auch für das Publikum könnte die KI viele neue Möglichkeiten bieten: intelligente Tracking-Systeme für zusätzliche Videosequenzen, Statistiken, automatische Taktikerkennung und Vorschläge zu dessen Optimierung. Auch im Breitensport sieht Isabelle Benoit grosses Potenzial: Club-Mitglieder eines Fussballclubs könnten personalisierte Inhalte konsumieren, ohne dass der Produktionsaufwand jenem einer professionellen Produktion gleichkommt. Offenheit, Innovationsgeist und technisches Know-how sieht sie als zentrale Voraussetzungen für den Einsatz und Erfolg von KI in zukünftigen Sportproduktionen.
Das Video zeigt, wie nah oder fern Vision und Praxis bereits beieinander liegen – und welchen Beitrag KI leisten kann, um Sportproduktionen effizienter, zugänglicher und zukunftsfähiger zu gestalten.
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